Fördermöglichkeiten

Reduzierte Massagekurs-Gebühren
dank Fördermöglichkeiten vom Staat

Bund und Länder bieten zahlreiche Möglichkeiten der Finanzierung Ihrer beruflichen Weiterbildung

Ihre Massagefortbildung in Offenbach bei Frankfurt, Tegernsee bei München und Berlin können Sie über Prämiengutscheine, Bildungsschecks aus Nordrhein-Westfalen, QualiSchecks aus Rheinland-Pfalz und weitere Maßnahme finanzieren.

 

Der Bund fördert die berufliche Weiterbildung der Bürgerinnen und Bürger mit der Bildungsprämie, die aus den Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und des Europäischen Sozialfonds (ESF) bereitgestellt wird.

Die Ausgabe von Prämiengutscheinen ist bis einschließlich 31. Dezember 2020 möglich.

Wir akzeptieren Prämiengutscheine
Ein wichtiger Teil dieses Angebots ist der Prämiengutschein. In fast allen Bundesländern wurde die sogenannte 1.000-Euro-Grenze aufgehoben. Prämiengutscheine können dort auch für Weiterbildungen mit Veranstaltungsgebühren über 1.000 Euro eingesetzt werden. Die Höhe der Förderung beträgt weiterhin 50 Prozent der Veranstaltungsgebühren, maximal jedoch 500 Euro.

In den Ländern Brandenburg, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein bestehen Landesprogramme, die unmittelbar an die Bildungsprämie anschließen. Hier bleibt die bisherige Abgrenzung zwischen Bund und Land anhand der 1.000-Euro-Grenze bestehen. Die Veranstaltungsgebühren von Weiterbildungen, die örtlich in diesen Ländern durchgeführt werden, dürfen wie bisher nicht höher als 1.000 Euro (inkl. MwSt.) liegen, um den Prämiengutschein abrechnen zu können.
Unbedingt ist zu beachten: Entscheidend für die ESF-Förderung ist der Durchführungsort der Weiterbildung, nicht der Wohnort des Begünstigten oder der Sitz des Weiterbildungsanbieters. Ausnahme: Bei Fernunterricht gilt der Sitz des Anbieters als Durchführungsort.

Auch Personen, die das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, können einen Prämiengutschein erhalten. Persönliche Voraussetzungen sind nur noch der Umfang der Erwerbstätigkeit sowie die Höhe des zu versteuernden Einkommens.

Folgende Voraussetzungen müssen für die Beantragung erfüllt sein: Sie sind abhängig beschäftigt oder selbstständig, in Teilzeit oder Vollzeit. Ihr zu versteuerndes jährliches Einkommen darf 20.000 Euro (bei Gemeinsam Veranlagten 40.000 Euro) nicht übersteigen.

Geringfügig Beschäftigte (auch Mini-Jobber genannt) können einen Prämiengutschein erhalten, wenn sie alle Fördervoraussetzungen erfüllen. Personen, die durchschnittlich weniger als 15 Stunden in der Woche erwerbstätig sind, können nicht gefördert werden. Eine untere Einkommensgrenze besteht nicht.
Hinweis: Bei einer Vergütung nach Mindestlohn und ausschließlichem Verdienst durch eine geringfügige Beschäftigung liegt die durchschnittliche wöchentliche Arbeitszeit bei unter 15 Stunden.

Selbstständige können grundsätzlich einen Prämiengutschein erhalten.

Weiterbildungsinteressierte können pro Kalenderjahr einen Prämiengutschein erhalten.

 


Das Land Nordrhein-Westfalen fördert seit 2015 insbesondere Zugewanderte, Um- und Angelernte, Beschäftigte ohne Berufsabschluss und Berufsrückkehrende. Zuwanderer können ihre Qualifizierungslücken schließen und ihre im Ausland erworbenen Qualifikationen anerkennen lassen. Über die Bildungsschecks haben Um- und Angelernte die Möglichkeit einen Berufsabschluss nachzuholen. Die Voraussetzungen in Bezug auf das zu versteuernde jährliche Einkommen liegen etwas höher: bei 30.000 Euro für Alleinstehende und bei 60.000 Euro für Verheiratete. Die Förderung erfolgt bis zu einem Betrag von 500 Euro. Dabei finanziert Nordrhein-Westfalen mit den Bildungsschecks vor allem nachhaltige Weiterbildungsmaßnahmen, deren Kursgebühr mindestens 500 Euro beträgt.

 


Um Ihre Fach-, Methoden- oder Sozialkompetenz zu fördern, unterstützt das Land Rheinland-Pfalz Bürger mit Hauptwohnsitz in diesem Bundesland, die in abhängiger Beschäftigung arbeiten, mit QualiSchecks. Die maximale Förderhöhe beträgt 500 Euro pro Person, Weiterbildung und Kalenderjahr des Kurses. QualiScheck RLP

Bei einem zu versteuernden jährlichen Einkommen unter 20.000 Euro (40.000 Euro bei gemeinsam Veranlagten) dürfen die Kosten für die Fortbildung auch über 1000 Euro inkl. MwSt. liegen. Der Antrag auf Förderung muss mindestens zwei Monate vor Kursbeginn und -anmeldung bei der zuständigen Stelle eingereicht werden.

 


Soldaten auf Zeit erhalten über den Berufsförderungsdienst Hilfestellung, um sich nach dem Ende ihres Dienstes wieder ins zivile Berufsleben einzugliedern. So können berufliche Weiterbildung, Umschulung und Berufsausbildung in privaten oder öffentlichen Einrichtungen gefördert werden. Da die Voraussetzungen zur Finanzierung von einer Vielzahl von Faktoren abhängig sind, empfehlen wir Ihnen sich beim zuständigen Berufsförderungsdienst oder beim Sozialdienst zu informieren.
Über eine Prüfung im Einzelfall oder das Vermittlungsbudget können in einigen Fällen die Kosten einer Weiterbildungsmaßnahme über die Bundesagentur für Arbeit finanziert werden. Jedoch liegt die Entscheidung im Ermessen des Sachbearbeiters und ist von den zur Verfügung stehenden Mitteln abhängig.

 


Bitte verwechseln Sie diese Finanzierungsmöglichkeiten nicht mit den Bildungsgutscheinen der Agentur für Arbeit.
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